Therese

- die ergreifende Geschichte einer Frau auf der Suche nach Liebe und Selbstbestimmung

Bühnenfassung nach Arthur Schnitzler 

mit der Schauspielerin Rita Hatzmann und dem Musiker und Grammy-Gewinner Georg O. Luksch

Uraufführung am 20. Sept. 2018, 19:30 im Sovieso-Saal 

Neubearbeitung, Neuinszenierung


Inhalt:

Therese Fabiani lebt als ledige, alleinerziehende Mutter im Wien des Fin-de- siècle. Während sie als Erzieherin mühsam in der Stadt den Unterhalt für sich und ihren Sohn verdient, wächst dieser großteils bei fremden Menschen am Land auf. 


Therese versucht früh ein selbstbestimmtes Leben zu führen, unabhängig von den Eltern oder Männern. Geht das, ohne richtige Ausbildung, ohne einen Beruf? Sie möchte keine vorschnelle feste Bindung, will sich nicht in eine Zufalls- oder Vernunftehe begeben. Selbstständig und auf eine bescheidene, doch fundamentale Weise selbstbewusst möchte diese junge Frau bleiben.


Schnitzler ermöglicht uns, diese Frau in ihrem Bewusstsein und auch die Unbewussten Anteilen ihres Innenlebens zu verstehen, worüber wir sonst nicht oft die Gelegenheit haben etwas zu erfahren.


Auf direkte und emotionale Weise wird ihre Lebensgeschichte den ZuschauerInnen mit Hilfe von konkreten Textflächen, eingebunden in komplexe musikalische Elemente unter Verwendung von Modular Sythesizer, Klavier, Percussion und Theremin zugänglich gemacht.


Ihr Schicksal steht für die, auch heute noch für junge Eltern schwierig zu treffende Entscheidung, zwischen dem Wunsch nach möglichst großer emotionaler sowie zeitlicher Zuwendung für ihr Kind und der Notwendigkeit Geld zu verdienen.


Rita Hatzmann: „Theater überhöht alltägliche Situationen, lässt Reflexion zu und wirkt gemeinschaftsbildend. Wir sind alle gefragt an der Gestaltung von neuen Gesellschaftsformen mitzuwirken, im privaten Bereich genauso wie im politischen. Für ein gutes, friedliches Zusammenleben unterschiedlichster Menschen.“


Therese Fabiani ist "eine Gestalt, die von den Lesern ständige Hellhörigkeit und Aufmerksamkeit fordert". (Ruth Klüger)


Thomas Mann sagte zu Schnitzler: „Ich muß Ihnen sagen, wie sehr ich Ihre Therese liebe, diesen Roman, der wie alle guten und wichtigen heute, keiner mehr ist.  


Infos: rita.hatzmann@ensemble21.at

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